| Die Galaktischen sind im Finale!! |
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Halbfinalsieg 2,5:1,5 gegen Bad Kreuznach
Die Galaktischen: die letzten beiden Jahren gedisst, nun aber die letzte Hofnung für das Heidesheimer Pokalschach (armes Heidesheim). Und sie besinnen sich auf Ihre große Stärke: Schmutzige und häufig zu hohe Siege bei fragwürdiger Stellungsbehandlung. So fiel der Sieg gegen Landskrone in Betrachtung des Verlaufs vielleicht etwas zu hoch aus, doch nun sollte Kreuznach das nächste Opfer sein. Ich fing in der Eröffnung das Patzfestival an: Gut, ich hatte so etwas schon mal in einer Blitzpartie und da war alles okay, nach einer Minute des Rechnens wurde aber offenbar, dass ich echt mies stehe. Klaus revanchierte sich aber durch einen ungenauen Zug, der mich hoffen ließ. Das wiederum konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und machte ein paar willenlose Zugeständnisse mit meiner Bauernstruktur. Die Zeit nutzten Thomas und Elmar für eine ganz passable Eröffnungsbehandlung, während Jürgen hinter mir erst mal den König nach f8 stellte, weil "die anderen Felder so affig sind und nach Dreck stinken". Thomas drückte dann gegen den gegnerischen König und fand eine schöne Kombi, an deren Ende er eine Figur weniger hatte ("Isch wolld' jo nur mal gugge, ob ers siiiehd"). Da hatte Andreas O. aber bereits die Abfolge von Nettigkeiten an meinem Brett gesehen und wollte sich nicht lumpen lassen und ließ sich matt setzen. Hui. Dann zeigten wir unsere ganz miese, schmutzige Seite: Elmar machte einfach keine Geschenke, sondern nahm die angebotenen Figuren und.... gewann einfach. Da war es schon rum, 2:1-Führung und nach Berliner Wertung weiter. Klaus und ich schafften es dann in eine wahrscheinlich doch remisliche Stellung und obwohl ich es mit meiner Zeit kaum hätte schaffen können, bot er dann auch remis, Begründung: "Ich trinke lieber Bier". Jürgen hatte das aber aus den Augenwinkeln erspäht und verzichtete einfach darauf, eine Figur zu schlagen, weil "er keine Lust auf so nen Affenendspiel hat". So hatte er die Figur weniger und zwang seinen konsternierten Gegner zum Gewinn der Partie. Die nachfolgende Analyse zeigte, dass wir hätten verlieren müssen, zu dem Zeitpunkt träumten wir allerdings schon vom Finale in Landskrone... WIR SIND ZURÜCK!!! Und im Finale heißt die wiederentdeckte Devise: ZERSCHMETTERN!!!! Ob die eigene oder fremde Königsstellung macht keinen Unterschied! Christoph  Hettergott-Orban 1:0 Karst- Bauer 1:0 Klein - Thönessen remis Winterlik - May 0:1
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