Sfr. Heidesheim
Im Verein:
daniele_random.jpg
4:4 - Zweite auch von Schott nicht zu bezwingen E-Mail

Wie ein Eichhörnchen sammelt die Zweite Punkt für Punkt und hat auch gegen die hocheingeschätzte Dritte von Schott Mainz nicht verloren. Allerdings sah es schon nach der Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellungen nicht so ungünstig für uns  aus: Schott ließ  die ersten beiden Bretter zu Hause, während bei uns acht von neun Stammspieler(innen) an Bord und wir DWZ-mäßig sogar minimal im Vorteil waren.

 

Der Wettkampf begann aber dann erst einmal mit zwei Tiefschlägen. Ohne mir die Chance zu geben, auch nur einmal  auf sein Brett zu schauen, stellte Tobias seine Figuren wieder auf - leider ohne Punkt (0:1). Christoph hatte sich akribisch auf den 2550er am Spitzenbrett von Schott vorbereitet - der kam aber nicht und sein Vertreter spielte gegen Christophs Caro­-Kann anders als der GM - wahrscheinlich stand das so nicht im Buch (0:2). Relativ bald danach verkürzte Thore den Rückstand, indem er in seinem geliebten Franzosen zunächst den wohl überschaubaren Stellungsdruck seines Gegners a aushielt, um dann im Gegenangriff über die f-Linie in die Stellung des Gegners einzusteigen (1:2 - und noch alle Weißpartien am  Laufen). Doch dann geriet die Aufholjagd irgendwie  ins Stocken - und wenn wir den zweiten Mannschaftspunkt heute irgendwo liegen gelassen haben, dann in dieser Phase. Michael, frischgebackener Rheinhessenjugendmeister in seiner Altersklasse, kam gegen seine Gegnerin in einen gewissen positionellen Vorteil, schaffte es aber nicht, in ein zählbares Resultat umzusetzen und musste sich mit Remis zufriedengeben (1,5:2,5). Von Dirk‘s Partie habe ich selbst nicht viel mitbekommen; daher verlasse ich mich hier auf die Einschätzung von Kurt, nach der hier auch einiges mehr als ein halber Punkt drin gewesen sein sollte. War es am Ende aber nicht (2:3). Als Manfred dann ein Remisangebot erhielt, war mir als Vertreter des Mannschaftsführers ein Mannschaftspunkt in der Hand mehr wert als ein möglicher Sieg (Manfred stand ja durchaus nicht schlechter), so dass ich mit Blick auf die  letzten beiden  laufenden Partien zustimmte (2,5:3,5). Elmar befand sich - gegen den nominell stärksten Mainzer Spieler- bereits in einem Turmendspiel, das trotz verteilter Bauern kaum ein anderes Ergebnis als ein Remis erwarten ließ (3:4). Und ich (Helmut) selbst stand mit einem Mehrbauern im Springerendspiel bereits auf Gewinn, nachdem ich zuvor manch bange Momente überstanden hatte (4:4).

 

Alles  in allem sicher ein gerechter Ausgang des Mannschaftskampfes und wieder ein Punkt, mit dem man vor dem Spieltag nicht unbedingt rechnen konnte.

Kommentare
Neuer Kommentar Suche
+/-
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Titel:
 
:angry::0:confused::cheer:B):evil::silly::dry::lol::kiss::D:pinch:
:(:shock::X:side::):P:unsure::woohoo::huh::whistle:;):s
:!::?::idea::arrow:
 
Gib bitte den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.
stenz |09-01-2012 19:27:49
schön.
Dirk |10-01-2012 15:39:18
Hallo Helmut,

Kurts Einschätzung war richtig; Ich stand nach 10 Zügen doppelt so gut wie Christoph nach 20 Zügen schlecht ! :woohoo:

Schöne Partie auch von Thore.

!joomlacomment 4.0 Copyright (C) 2009 Compojoom.com . All rights reserved."