| Spiel, Spaß und Spannung bei der Jugendfreizeit 2010 |
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Bericht zur Jugendfreizeit vom 08.08. bis 14.08. in der Jugendherberge Bad Neuenahr Ahrweiler:  Nachdem manche Kinder bereits seit einem Jahr die Tage bis zur nächsten Jugendfreizeit gezählt hatten, war es am Sonntag, 08.08., endlich soweit: 26 Kinder und Jugendliche sowie sechs Betreuer trafen sich am Rathausplatz, um fast eine Woche mit Spiel, Spaß und Schacherstmals  im Jugendgästehaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verbringen.  Vormittags mussten sich die Jugendlichen schachlichen Problemen stellen, während nachmittags meistens ein buntes Programm von Schachturnieren über Schwimmen, Wikinger Schach und Bogenschießen geboten wurde. Abends wurde auch Fußball gespielt, Mordfälle bei Black Stories gelöst, bei Halli Galli die Hände blau geschlagen, die kreativen Fähigkeiten bei Activity getestet und auch die Pokerrunden von jung bis alt durften wieder nicht fehlen.  Das Schachtraining stand ganz im Zeichen der Turmendspiele – gleich drei Gruppen (von Holger, Annette und Martin) mussten sich mit Philidor, Lucena, Karstedt Manöver, Vancura und anderen Endspielkniffen auseinandersetzen. Aber auch die Taktik kam nicht zu kurz. So brachte eine Gruppe das „Mühle“-Motiv so an den Rand der Verzweiflung, dass ihnen das Mühlespiel eine lange Zeit verhasst sein dürfte. Dirks Gruppe beschäftigte sich wie im Vorjahr mit den Tigersprungbüchern auf 1800 und 2100 DWZ, während Annika und Stefan mit den Jüngsten das Springer-, Läufer- bzw. Turmdiplom beackerten.  Das einzige, was in diesem Jahr nicht wirklich mitspielen wollte, war das Wetter. So ermöglichte das Wetter nur am Dienstagnachmittag einen Besuch im Erlebnis-/Freibad. Hier wurden die Betreuer und älteren Jugendlichen wiederum stark gefordert und mussten sich den Tunkversuchen der Jüngsten erwehren.  Am Mittwoch wurden beim Mittagessen die Wettbüros eröffnet. Manfred kündigte vollmundig an, gegen „die Kleinen“ im Simultan an 12 Brettern maximal drei Punkte abzugeben. Sollten die Kleinen gewinnen, wartete ein Eis auf jeden – Motivation war gegeben. Als auf einmal riesiger Freudentaumel durch die Flure des Jugendgästehauses hallte, war klar, die „Kleinen“ hatten gewonnen. Am Ende lief Manfred die Zeit davon, so dass die „Kleinen“ die erforderlichen drei Punkte erreichen konnten.  Anschließend stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm – das Bogenschießen. Auf dem Gelände der Jugendherberge wurden vier Scheiben in ca. 10 Metern aufgebaut und nach einer Einführung in die Technik des Bogenschießens in drei Runden auf die Scheiben geschossen. Ein sinnflutartiger Regenguss und Gewitter ließen das Bogenschießen leider vorzeitig beenden und alle in die trockenen Räume des Jugendgästehauses flüchten. Bester Bogenschütze war unangefochten Thore vor Betreuer Martin. Nur dicht dahinter folgten Jannik, Manfred, Yannick und zur großen Überraschung Mareike, die sich sehr zielsicher zeigte.  Der zweite Schwimmbadbesuch am Donnerstagnachmittag viel wortwörtlich ins Wasser. Als Alternativprogramm wurde kurzfristig ein Juxschachturnier organisiert. Gespielt wurde in drei Gruppen mit jeweils acht Spielern. Die von Holger gegebenen Befehle sorgten auf allen Seiten für wilde Protestrufe. Bereits sicher geglaubte Punkte konnten insb. durch den Befehl „Bretter drehen“ in letzter Sekunde noch verloren gehen. Bei den Jüngsten konnte Ole von den Befehlen profitieren und mit einem Punkt Vorsprung gewinnen. Lukas M., Nils und Patrick folgten punktgleich, wobei Lukas sich den 2. Platz aufgrund der besseren Wertung sicherte und Nils und Patrick mit gleicher Wertung auf dem 3. Platz landeten. In der zweiten Gruppe musste auch die Sonnebornberger Wertung – dieses Mal über den Sieg - entscheiden. Yannick hatte hier die Nase vorn. Dominik musste sich mit dem 2. Platz vor Oliver zufrieden geben. Dass auch beim Juxblitz nicht immer nur das Glück entscheidet, zeigt das Ergebnis bei den Ältesten. Hier konnte sich Michi mit deutlichem Vorsprung vor Thore und Nico durchsetzen. Einzig Manfred schien nicht sonderlich in Form zu sein.  Im Anschluss an das Juxblitzturnier fand zur Freude aller die Sonne den Weg durch die Wolken, so dass die Jungs sich beim Fußball ordentlich austoben konnten. Die Mädchen widmeten sich einer anderen Form des Schachs, dem Wikinger Schach. Hier waren Konzentration und Zielsicherheit beim Abwerfen der gegnerischen Holzklötze und zum Schluss des Königs gefragt.  Am Freitag durften alle Jugendlichen ihr erlerntes Schachwissen in Tests unter Beweis stellen. Die Älteren zogen es vor, in einer Punktepartie den Großmeistern nachzueifern und möglichst viele Punkte zu sammeln. Anschließend stand das traditionelle Betreuersimultan auf dem Programm. An 24 Brettern gleichzeitig und mit wenig Zeit mussten sich die Trainer den Jugendlichen stellen. Früh konnten die Betreuer an den wichtigen Brettern remisieren und so die Niederlage gegen Thore gut verkraften, da die Jugendlichen die geforderten 5 Punkte nicht erreichten.  Direkt im Anschluss machten sich alle auf den beschwerlichen Weg durch die Weinberge und den Wald zu einer Grillhütte. Während die Betreuer den Grill anwarfen und für das leibliche Wohl sorgten, verkürzten die Jugendlichen die Wartezeit auf das Essen mit Pyramide. Die Fänger gaben hier keine gute Figur ab, denn in den meisten Fällen konnte die Pyramide wieder zerstört werden. Nach dem Essen stand das dritte und letzte Fußballduell der Betreuer/älteren Jugendlichen gegen die Jüngeren auf dem Programm. Die ersten beiden Duelle hatten die Jüngeren für sich entschieden, so dass die Betreuer Schadensbegrenzung betreiben mussten. Nach der regulären Spielzeit stand es 7:7, so dass das Elfmeterschießen entscheiden musste. Moritz und Yannick machten es den Schützen auf beiden Seiten schwer – nur drei Schüsse fanden überhaupt den Weg an ihnen vorbei ins Tor. Jannik konnte den letzten und entscheidenden Elfmeter zu Gunsten der Betreuer/älteren Jugendlichen verwandeln, was diese in Freudentaumel versetzte. Doch konnten sich die Jüngeren als Gesamtsieger auf dem Rückweg in das Jugendgästehaus feiern.  Nach der Ankunft in der Jugendherberge wurden auch endlich die Ergebnisse der Tests bekannt gegeben und den Jugendlichen die verdienten Diplomurkunden überreicht sowie die Sieger des Juxblitzes und Bogenschießens geehrt. Beendet wurde der Abend mit einer Kissenschlacht und einem Sturm der Betreuer auf die Zimmer der Jüngsten, in denen sich die heißbegehrten Süßigkeiten befanden – Endergebnis unklar.  Nach sechs anstrengenden Tagen – mit sehr viel Spaß sowohl auf der Seite der Jugendlichen als auch der Betreuer - traten alle am Samstagmorgen die Heimreise an. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr.  In der Bildergalerie kann der Verlauf der Jugendfreizeit in Bildern nochmal nachverfolgt werden.  Hier eine Preisfrage: Wer ist der "Blitz", der den Elfmeter schießt? Antworten in den Kommentaren einreichen. Der Erste mit der richtigen Antwort darf sich freuen. :-) Â
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