Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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Verschenkt, verschenkt

Vertane Chancen beim 4:4 gegen SK Ludwigshafen

 

Das Beste zum Anfang: Wieder sind wir einfach  mit den ersten Acht am Start, cool! Ludwigshafen muss Brett 1 ersetzen, also sind wir minimal favorisiert.

Als Erster war Michi fertig: Als ich das Letzte mal schaute, war alles im spielbaren Bereich, eine halbe Stunde später war es plötzlich remis. Vielleicht berichtet Michi noch einmal. 0,5:0,5

Als nächstes brachte Johannes seine Eröffnungsvorbereitung an den Mann und übernahm mit Schwarz recht schnell die Intitiative, die er dann bis zum vollen Punkt durchbrachte. 1,5:0,5

Annelen fühlte sich meiner Meinung nach zu Unrecht nicht wohl mit ihrer Stellung im Mittelspiel. Als ich anfing, Ihr die besseren Chancen einzuräumen, opferte ihr Gegner zwei Bauern für einen angriff, der auf den ersten Blick nicht so gefährlich aussah, wie er tatsächlich war. 1,5:1,5

Als nächstes kam Manni nicht über eine Punkteteilung hinaus. Schade, denn die Stellung schien doch einigen positionellen Vorteil zu verheißen. 2:2

Dann schaffte ich es dieses mal, nach erneut indiskutabler Eröffnungsbehandlung aber vernünftiger Mittelspielleistung so fett zu patzen, dass ich auch verlor. Der Rest ist Schweigen...   2:3

Das glich Till aber wieder aus, der mit Weiß seinen -nennen wir es mal Wohlfühlvorteil- bis ins Endspiel zu konservieren konnte und dort am Ende eine Unachtsamkeit seines Gegners ausnutzte: 3:3

Elmar knetete stundenlang seinen Gegner bei besserer Stellung. Als er schließlich die Stellung öffnete, reichte der Vorteil aber nicht für einen ganzen Punkt. 3,5:3,5

Tragische Heldin war heute aber Annette, die ihren Gegner 5,5 Stunden planmäßig zusammenschob, Bauern gewann und sogar eine Figur. Am Ende aber kostete sie eine letzte Unachtsamkeit den sicher geglaubten Sieg und musste remis geben. Ich stand  ja die letzte halbe Stunde daneben: Annette, ich hatte es auch nicht gesehen....

Es dauert ja lange bis ich davon rede, dass man mehr "verdient" gehabt hätte, weil Schach eben ein Fehlerspiel ist. Was man aber konstatieren kann ist, dass wir aus den vorhandenen Stellungen weniger Punkte als sonst geholt haben und das ist schade. Nun gut, wir sind weiter Zweiter mit einem Punkt Rückstand auf Frankenthal, also will ich jetzt aber auch aufhören zu jammern. Wir machen jetzt erstmal Winterpause; am 28. Januar geht es weiter!

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