Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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Beinahe-Überraschung nach Beinahe-Absage

Freud und Leid eines Mannschaftsführers lagen bei der knappen 3,5:4,5-Niederlage in Pfeddersheim ganz eng beisammen.

Freitagnachmittag: Nur 4 Zusagen für Sonntag und prophylaktische Nachfrage beim Vereinsvorsitzenden, was denn eine Spielabsage kosten würde.

Freitagabend: Plötzlich doch 8 Spieler, nachdem der Vereinsvorsitzende zwei Schüler plus (bis dato noch nicht spielberechtigten) Vater anheuern konnte.

So ging es dann doch nicht gänzlich hoffnungslos auf zum nicht nur südlichsten, sondern auch tiefsten Spielort der Liga (Kellerraum ohne Tageslicht). Vorne also fünf „etatmäßige“ Spieler, hinten drei Neulinge im Mannschaftskampf.

Und dort hinten spielte erstmal die Musik. Gegen einen wesentlichen stärkeren Gegner konnte Tim Richter nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung leider wenig ausrichten, wurde aber von diesem mit etwas Süßem getröstet. Vater Thorsten hatte da schon zwei verbundene Freibauern weit nach vorne geschoben und suchte den Gewinnweg. Der dritte „Neue“ Jonathan Schmaus knöpfte derweil seinem Gegner mit starkem Spiel Bauer und Figur ab.

Leider ging dann Punkt Nummer zwei flöten, als Ursula Dickenscheid eine Gabel nicht abwehren konnte. Jonathan zerlegte konzentriert die Stellung seines Gegners und holte wieder den Anschluss - den Brigitta Kirsch allerdings postwendend wieder hergeben musste, nachdem Ihr Gegenüber sie von seinen „Fesselungskünsten“ überzeugt hatte. Dann schaffte ein Bauer von Thorsten tatsächlich den Durchbruch zur Dame und dem vollen Punkt – Glückwunsch zum Premierensieg!

Bei 2:3 mussten jetzt die ersten drei Bretter mit Daniel Eschborn, Hans Köllmer und Holger Zimmer mindestens noch 2 Punkte holen. Während Daniels und Hans‘ Stellungen noch sehr geschlossen waren, ging es bei Holger offener zu. Doch als sein anfangs starker Angriff an Dynamik verlor, zog er das Remis vor. Auch Daniel und Hans willigten schließlich in Friedensangebote ein, auch wenn diese letztlich den Mannschaftspunkt kosteten.

Trotzdem eine insgesamt starke Vorstellung, vor allem der Ersatzspieler, die die einzigen Siege einfuhren.


 

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